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Was dauerhaft kostenlos bleiben muss
Die entscheidende Grenze eines kostenlosen Tarifs zeigt sich oft erst nach der Anmeldung. Ein drittes Projekt, ein sechstes Teammitglied oder der Export des vergangenen Quartals kann ein Upgrade nötig machen, obwohl der Timer weiterhin läuft. Für die Auswahl zählt deshalb, welche dieser Anforderungen zum normalen Arbeitsumfang gehört.
Clockify und My Hours erlauben kleine Teams, Harvest enthält Rechnungen bei einer knappen Projektgrenze. Toggl verbindet Erfassung mit einfacher Planung, Teetrack bietet persönliche Zeiterfassung über fünf Projekte. Die Grenzen des dauerhaften Tarifs bestimmen, ob diese Einsätze nach einem Test bezahlter Funktionen möglich bleiben.
Dieser Vergleich wird von Teetrack veröffentlicht, das selbst zu den vorgestellten Produkten gehört. Wir haben die verlinkten Anbieterinformationen am 18. September 2026 geprüft. Unsere Empfehlungen beruhen auf dieser Recherche; einen vergleichenden Praxistest haben wir nicht durchgeführt.
| Tool | Geeignet für | Tarif / Einstieg | Wichtige Grenze |
|---|---|---|---|
| Clockify | Einfache Erfassung im kleinen Team | Free für bis zu 5 Nutzer | CSV/Excel-Exporte und Budgets kostenpflichtig |
| Toggl | Persönliche Timer und Planung | Dauerhafter Free-Tarif | Nutzer begrenzt; Stundensätze kostenpflichtig |
| Harvest | Einzelne Nutzer mit Rechnungen | Free: 1 Nutzer und 2 Projekte | Kleine Projektgrenze |
| My Hours | Projektzeiten kleiner Teams | Free für bis zu 5 aktive Nutzer | Pro-Funktionen bleiben nicht alle kostenlos |
| Teetrack | Einzelpersonen mit wenigen Projekten | Free: 1 Nutzer und 5 Projekte | 90 Tage Historie; keine Abrechnungsexporte |
1. Clockify: Einfache Erfassung im kleinen Team
Clockify Free enthält Timer, Stundenzettel und Berichte für bis zu fünf Nutzer. Ein kleines Team kann damit Projektstunden sammeln, ohne für jede Person einen Platz zu kaufen. Anders als Harvests Free-Tarif für Einzelpersonen deckt es so die gemeinsame Erfassung ab, auch wenn die Abrechnung bereits andernorts stattfindet.
Dabei ist das Berichtsformat entscheidend. Free erlaubt PDF-Exporte, CSV und Excel benötigen einen bezahlten Tarif. Ein PDF kann für eine Kundenübersicht genügen; ein Abrechnungsprozess in einer Tabelle braucht dagegen die einzelnen Datenzeilen. Projektbudgets und Kundenwährungen erfordern ebenfalls ein Upgrade.
2. Toggl: Persönliche Timer und Planung
Toggls dauerhafter Free-Tarif verbindet manuelle und laufende Erfassung mit Kalenderanbindungen und einfacher Planung. Das passt, wenn zunächst ein Tag aus Aufgaben und Besprechungen nachvollziehbar werden soll. Dafür muss nicht jede Tätigkeit bereits mit einem Geldbetrag bewertet werden.
Abrechenbare Sätze und Budgetfunktionen sind kostenpflichtig. Sollen die Stunden zu einem Kundenbetrag führen, bleibt diese Berechnung bei Free einem anderen Ablauf überlassen. Auch die Nutzerzahl ist begrenzt, was beim Übergang von persönlicher Erfassung zur Nutzung mit Kollegen wichtig wird.
3. Harvest: Einzelne Nutzer mit Rechnungen
Harvest Free enthält Zeiten, Ausgaben und Rechnungen für einen Nutzer mit zwei Projekten. Für Freelancer mit wenigen gleichzeitigen Aufträgen ist die Rechnungsfunktion ein wesentlicher Vorteil: Erfasste Arbeit kann in die Rechnung einfließen, ohne die Stunden in eine andere Anwendung zu übertragen.
Die Grenze bezieht sich auf Projekte, nicht auf Kunden. Zwei Aufträge für denselben Kunden können die Kapazität deshalb bereits ausschöpfen. Harvest beschreibt außerdem einen ausdrücklichen Wechsel vom Test zu Free für passende Konten. Die größere Testkapazität eignet sich daher nicht als Grundlage für eine dauerhaft kostenlose Nutzung.
4. My Hours: Projektzeiten kleiner Teams
My Hours bietet neben Basic und Pro einen Free-Tarif für bis zu fünf aktive Nutzer. Die Gliederung nach Projekten und Aufgaben gibt kleinen Teams eine gemeinsame Struktur für Stundenzettel. Das hilft, wenn mehrere Personen an einem Auftrag arbeiten und die Wochenkontrolle deren Aufwand zuordnen soll.
Die kostenlose Nutzerzahl umfasst nicht alle Verwaltungsfunktionen. Budgetberechnungen und Freigaben gehören bei My Hours zu Pro. Muss ein Team eingereichte Stunden formell freigeben, ist daher ein bezahltes Abo einzuplanen. Der anfängliche Pro-Test kann diese Grenze verdecken.
5. Teetrack: Einzelpersonen mit wenigen Projekten
Teetrack Free enthält einen Nutzer und fünf Projekte mit einfachen Zusammenfassungen und ohne Kartenanforderung. Es bietet mehr Projektkapazität als Harvest Free, hat aber einen anderen Schwerpunkt: den Überblick über aktuelle eigene Arbeit und Kundenzeiten. Auch ein Projekt für interne Verwaltung belegt einen der fünf Plätze.
Der Historienzugriff ist auf 90 Tage begrenzt. Abrechnung, Budgets und CSV/PDF-Exporte benötigen einen bezahlten Tarif. Wer ein früheres Kundenquartal prüfen oder einen Bericht exportieren muss, braucht deshalb ein Upgrade. Für einen persönlichen Überblick über die letzten Wochen kann Free dagegen ausreichen.
Nach der zuerst erreichten Grenze auswählen
Clockify und My Hours decken grundlegende Erfassung für kleine Teams ab. Harvest bietet Einzelpersonen mit wenigen Projekten die Verbindung zur Rechnung. Toggl und Teetrack eignen sich für persönliche Zeitübersichten, mit unterschiedlichen Grenzen bei der weiteren Verwendung der Daten.
Entscheidend ist die bereits absehbare nächste Anforderung: ein weiterer Auftrag, ein Teammitglied oder ein Bericht über ein vergangenes Quartal. Benötigt sie eine Bezahlfunktion, gehört dieser Preis schon jetzt in die Entscheidung. Eine Testphase verschiebt den Zeitpunkt, an dem diese Grenze spürbar wird.