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Vom Arbeitstag zur Kundenrechnung
Die Stunden eines Freelancers erfüllen zwei Aufgaben. Sie erklären, wofür der Kunde bezahlt, und zeigen, ob sich ein Auftrag gemessen am Aufwand gelohnt hat. Eine Zeiterfassung, die den Tag aufzeichnet und beide Berechnungen einer Tabelle überlässt, löst nur einen Teil dieses Problems.
Harvest verbindet Zeiten und Rechnungen in einer Anwendung. Bei Toggl steht in diesem Vergleich die tägliche Erfassung im Vordergrund, bei My Hours der Projekt-Stundenzettel und bei Teetrack die Verbindung zu Sätzen, Budgets und Abrechnungsberichten. Entscheidend ist, wo Aufwand entsteht: beim Erinnern an die Stunden, bei ihrer Zuordnung oder beim Vorbereiten des Rechnungsbetrags.
Dieser Vergleich wird von Teetrack veröffentlicht, das selbst zu den vorgestellten Produkten gehört. Wir haben die verlinkten Anbieterinformationen am 18. September 2026 geprüft. Unsere Empfehlungen beruhen auf dieser Recherche; einen vergleichenden Praxistest haben wir nicht durchgeführt.
| Tool | Geeignet für | Tarif / Einstieg | Wichtige Grenze |
|---|---|---|---|
| Harvest | Zeiten und Rechnungen zusammen | Free: 1 Nutzer und 2 Projekte | Mehr Projekte benötigen einen bezahlten Tarif |
| Toggl | Wechselnde Tätigkeiten erfassen | Free; abrechenbare Sätze kostenpflichtig | Benötigte Abrechnungsfunktionen prüfen |
| My Hours | Projektbezogene Stundenzettel | Free; Erweiterungen in Basic und Pro | Sätze, Budgets und Freigaben tarifabhängig |
| Teetrack | Budgets und Abrechnungsberichte | Free; Abrechnung mit Business oder Pro | Free: 5 Projekte und 90 Tage Historie |
1. Harvest: Zeiten und Rechnungen zusammen
Harvest erfasst Stunden und Ausgaben und verwendet sie für Rechnungen. Das hilft, wenn die Rechnungsvorbereitung bisher das Kopieren eines Zeitberichts und das Ergänzen von Belegen in einer zweiten Anwendung bedeutet. Gemeinsame Ausgangsdaten können diese Übertragung verringern, besonders bei Aufträgen mit Stundenhonorar und erstattbaren Ausgaben.
Free enthält einen Nutzer und zwei Projekte. Das reicht nur, solange die Aufträge innerhalb der Projektgrenze bleiben, auch wenn sie alle zum selben Kunden gehören. Bei mehr gleichzeitigen Aufträgen gehören der bezahlte Tarif und mögliche Nutzungskosten zur Rechnung für eine gemeinsame Zeiterfassung und Rechnungsstellung.
2. Toggl: Wechselnde Tätigkeiten erfassen
Toggls Timer und Kalenderanbindungen erfassen Arbeit zwischen Kundenaufträgen, Gesprächen und Verwaltung. Wenn deine Rechnungssoftware bereits passt, liefern sie eine Aufzeichnung des Tages zur Kontrolle vor der Abrechnung. Die Trennung von Kundenarbeit und unbezahlter Akquise zeigt außerdem den gesamten Aufwand der Woche, einschließlich der Stunden, die auf keiner Rechnung erscheinen.
Abrechenbare Sätze benötigen einen bezahlten Tarif. Ohne diese Funktion ist eine eigene Berechnung nötig, bevor aus dem Zeitbericht ein Rechnungsbetrag wird. Für wenige einfache Rechnungen kann das genügen; unterschiedliche Kundensätze erhöhen dagegen den Aufwand.
3. My Hours: Projektbezogene Stundenzettel
My Hours gliedert Zeiten nach Projekten und Aufgaben. Recherche, Umsetzung und Überarbeitungen können dadurch zum selben Auftrag gehören und trotzdem als Tätigkeiten getrennt bleiben. Das hilft zu erklären, warum ein Festpreisprojekt länger dauerte als erwartet, auch wenn auf der Rechnung nur ein Gesamtbetrag steht.
Wie weit die finanzielle Auswertung reicht, hängt vom Tarif ab. Basic enthält einen einfachen abrechenbaren Stundensatz, Pro ergänzt weitere Berechnungen für Sätze und Budgets. Der Stundenzettel zeigt zunächst die Verteilung des Aufwands. Für dessen Bewertung in Geld oder die Kontrolle eines Budgets sind die passenden Bezahlfunktionen erforderlich.
4. Teetrack: Budgets und Abrechnungsberichte
Teetracks bezahlte Tarife verbinden Projektstunden mit Sätzen, Budgets und CSV/PDF-Berichten für eine andere Rechnungssoftware. Bei einem Stundenauftrag mit 1.000 EUR Budget und einem Satz von 100 EUR verbrauchen acht abrechenbare Stunden beispielsweise 800 EUR. Unter diesen Annahmen bleiben 200 EUR. Das gibt dir eine Grundlage, zusätzliche Arbeit vor der Rechnung mit dem Kunden abzustimmen.
Der Bericht liefert die Abrechnungsdaten, während die Rechnung in deiner vorhandenen Finanzanwendung entsteht. Free enthält keine Sätze, Budgets oder Exporte. Dieser Einsatz benötigt daher einen bezahlten Tarif und passt besonders dann, wenn der Rechnungsprozess steht, aber verlässliche Projektdaten fehlen.
Die aufwendige Stelle der Abrechnung vereinfachen
Harvest verbindet in dieser Auswahl Stunden, Ausgaben und Rechnungen direkt. Funktioniert deine Rechnungsstellung bereits andernorts, zählt der benötigte Detailgrad der Übergabe: ein Zeitbericht aus Toggl, eine Aufgabenaufteilung aus My Hours oder ein bewerteter Projektbericht aus Teetrack.
Berücksichtige dabei auch unbezahlte Arbeit. Wenn du neben der Kundenrechnung den übrigen Aufwand deiner Woche erklären kannst, lässt sich der nächste Auftrag besser kalkulieren.