
Von Tabellen zu Teetrack wechseln, ohne den eigenen Workflow zu verlieren
1) Was sich beim Verlassen von Tabellen ändert
Tabellen sind flexibel, deshalb starten viele Freelancer und kleine Teams dort. Typisch ist eine Zeile pro Arbeitseinheit mit Spalten wie Datum, Kunde, Projekt, Start, Ende, Dauer, abrechenbar und Notizen. Teetrack speichert dieselben Kerndaten, aber der Ablauf ändert sich: Sie erfassen live mit Start/Stopp-Timer, korrigieren vergessene Einträge über Start- und Endzeiten und prüfen Summen ohne Formeln oder Pivot-Tabellen.
- Tabelle: Start- und Endzeiten manuell eintragen, Formeln kopieren, Zeilen filtern, Stunden summieren.
- Teetrack: Timer starten, Beschreibung ergänzen, Projekt zuweisen, Summen in der Zusammenfassung prüfen.
- Tabelle: Rechnungsnachweis über eigene Tabs oder Exporte bauen.
- Teetrack: Stundenzettel-PDF direkt aus gefilterten Einträgen erzeugen.
2) So ordnen Sie Tabellenspalten Teetrack-Feldern zu
Schauen Sie vor dem Wechsel auf einen echten Abrechnungsmonat und notieren Sie nur die Spalten, die Sie wirklich nutzen. Die meisten stellen fest, dass nur sechs oder sieben Felder wichtig sind. Eine einfache Zuordnung sieht so aus:
- Excel-Datum -> Track-Datum in Teetrack.
- Kunde -> Projektname oder kundenspezifische Projektgruppe.
- Aufgabe / Beschreibung -> Track-Beschreibung.
- Startzeit und Endzeit -> Start- und Stopp-Zeitstempel.
- Dauerformel -> automatische Dauerberechnung.
- Abrechenbar Ja/Nein -> separater abrechenbarer Projekt-Workflow oder spätere Abrechnungsprüfung.
- Stundensatz -> Abrechnung beim Erstellen von Rechnung und Stundenzettel.
Beispiel: Aus einer Tabellenzeile mit 2025-09-03 | Acme Redesign | Homepage-Wireframes | 09:12 | 11:05 | 1,88 hwird in Teetrack ein Eintrag mit Projekt Acme Redesign, Beschreibung Homepage-Wireframes, Startzeit 09:12 und Endzeit 11:05. Die 1,88-Stunden-Formel müssen Sie nicht mehr pflegen, weil die Dauer automatisch berechnet wird.
3) Eine Migrationscheckliste für eine einzige Sitzung
- Wählen Sie einen aktuellen Abrechnungszeitraum, zum Beispiel die letzten 30 Tage, statt jede alte Zeile zu migrieren.
- Listen Sie aktive Kunden oder Projekte auf und legen Sie passende Projekte in Teetrack an.
- Übernehmen Sie Ihre Benennungsregeln für Beschreibungen, zum Beispiel „Homepage-QA“ oder „Kundencall: Budgetprüfung“.
- Importieren oder übertragen Sie nur die Einträge, die Sie für aktuelle Reports und Rechnungen noch brauchen.
- Beginnen Sie sofort, neue Arbeit mit dem Timer zu erfassen, damit die alte Tabelle nicht weiterwächst.
- Prüfen Sie einen Abrechnungszyklus in der Zusammenfassung und erstellen Sie einen Stundenzettel als PDF, um die Summen abzugleichen.
4) Was verloren geht und was Sie gewinnen
Etwas Flexibilität aus Tabellen geben Sie tatsächlich auf. Wenn Sie gern eigene Tabs, Farbmarkierungen oder Sonderformeln für einzelne Kunden bauen, wirkt Teetrack strukturierter. Sie tippen nicht mehr in ein leeres Raster. Dafür gewinnen Sie Konsistenz. Start- und Endzeiten werden als echte Zeitstempel gespeichert, Summen werden jedes Mal gleich berechnet und Ihr Reporting hängt nicht mehr davon ab, ob eine Formel in die falsche Zeile kopiert wurde.
- Verloren: unbegrenzt anpassbare Tabellenlayouts.
- Verloren: spontane Sonderformeln für einzelne Kundenwünsche.
- Gewonnen: Ein-Klick-Timer und manuelle Korrekturen ohne Neuberechnung.
- Gewonnen: eine Zusammenfassung statt Filter, Formeln und Pivot-Tabellen.
- Gewonnen: Stundenzettel-PDFs, die ohne Nachbearbeitung versendet werden können.
5) Die Zeitersparnis pro Woche ist meist größer als gedacht
Ein realistischer Tabellen-Workflow kostet oft 5 Minuten pro Tag für saubere Einträge, weitere 10 Minuten pro Woche für Formel- oder Bezeichnungsfehler und 15 bis 20 Minuten zur Rechnungszeit für Summen und versendbare Nachweise. Das sind etwa 50 bis 55 Minuten pro Woche. In Teetrack sinkt das bei vielen auf 15 bis 20 Minuten: ein paar kurze Korrekturen für vergessene Timer, dann gefilterte Zusammenfassung und PDF-Export. Schon 30 Minuten Ersparnis pro Woche sind relevant. 40 Minuten pro Woche entsprechen fast 35 Stunden im Jahr.
Der größte Unterschied ist nicht nur Geschwindigkeit, sondern Sicherheit. Wenn ein Kunde eine Zeile hinterfragt, können Sie auf einen konkreten Eintrag mit Datum und exakter Dauer verweisen, statt in einer Tabelle nachzusehen, ob die Formel noch zur manuellen Notiz in der Nachbarspalte passt.
6) So wechseln Sie ohne Unterbrechung
Warten Sie nicht auf die perfekte Komplettmigration. Behalten Sie die alte Tabelle als Archiv, legen Sie nur aktive Projekte neu an und erfassen Sie neue Arbeit ab dieser Woche in Teetrack. Nach einem Abrechnungszyklus wissen Sie, ob Timer, Zusammenfassung und Stundenzettel-Export alles abdecken, was Sie bisher manuell erledigt haben. Für die meisten, die Excel oder Google Sheets verlassen, ist die erste saubere Rechnung der Moment, in dem sie nicht mehr zurückwechseln.
